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Welche Produktgruppen werden gehandelt?

Der Brennholzhandel bietet zahlreiche Holzarten für Kunden an. Zu den Produktgruppen zählen Fichtenholz, Buchen- und Eschenholz. Als Käufer sollten Sie auf die Eigenschaften der Holzarten Wert legen, um das richtige Produkt zu kaufen. Holz kann nämlich je nach Art, Herkunft und Lagerung schneller ausbrennen, was vor allem bei der Nutzung eines Kamins nicht erwünscht ist.

Welche Funktionen hat ein Brennholzhandel?

Ein Brennholzhandel ist zuständig für die Verarbeitung und den Handel von Brennholz. Dabei wird Brennholz in Deutschland häufig verwendet, um Kamine anzuheizen und in Betrieb zu nehmen. Dementsprechend benötigt ein Kamin Brennholz, das unter anderem im Baumarkt gekauft werden kann. Aber auch im Internet bieten sich unterschiedliche Anbieter an, die Brennholzhandel betreiben.

 

Die Produktgruppen in Bezug auf Brennholz unterscheiden sich in deren Verarbeitung. Das Holz, das für Feuerstellen genutzt wird, sollte trocken gehalten sein. Die Händler nutzen für die Verarbeitung des Holzes die Lufttrocknung oder auch die Kammertrocknung. Holz kann bis zu zwei Jahre in Rollen gehalten werden, damit es sich optimal hält. Durch diese Lagerung gelangt dauerhaft Luft an alle Seiten des Holzes, so dass es nicht verdirbt. Brennholz und Kaminholz sind die meist gekauften Produkte, die abweichende Größen aufweisen.

Wie wird Holzkohle hergestellt?

Holzkohle wird aus Holz hergestellt, wobei ganz unterschiedliche Arten von Holz zum Einsatz kommen. Zunächst wird das Holz an der Luft getrocknet, bis es nur noch 13 bis 18 Prozent Feuchtigkeit hat. Anschließend wird es in einer Maschine auf 275 Grad erwärmt. Dieser Vorgang ist unter der Bezeichnung Pyrolyse bekannt. Das Besondere an diesem Verfahren besteht in dem luftdichten Abschluss des Raumes, so dass dem Holz kein Sauerstoff zugeführt wird. Im Laufe des Brennvorgangs erhöhen sich die Temperaturen auf bis zu 400 Grad und sorgen einerseits dafür, dass das Holz vollkommen trocken wird und zum anderen, dass sämtliche Gase verbrannt werden. Am Ende bleibt nur noch die reine Holzkohle übrig.

Als Produktionsstätte für Grillkohle dient bis heute die Kohlenbrennerei. Neben der modernen Holzverbrennung wird hier auch die bereits seit dem Mittelalter bekannte Mailer und Haufen Methode angewandt. Hierbei wird das aus Holzscheiten bestehende Holz zunächst in kegel- oder auch kugelförmige Haufen geteilt. Diese werden dann schichtweise im Liegen oder auch Stehen um drei Pfähle hierum gestapelt und mit einer Decke zugedeckt.

Die weitaus moderne Variante besteht in der Herstellung aus dem Ofen. Dazu werden wahlweise eckige oder runde Pechöfen verwendet. Darüber hinaus ist es aber auch möglich, das Holz in verschiedenen Gefäßen wie Röhren, Zylindern oder Retorten zu stapeln und dieses mit Hilfe von Gebläseluft oder heißem Wasserdampf von außen zu erhitzen und das Holz zu verbrennen.

Was ist der Unterschied zwischen Holzbriketts und Hartholzbriketts?

Unterschied Holzbriketts und Hartholzbriketts

Im Fachhandel werden Holzbriketts von Hartholzbriketts unterschieden. Generell können sich Holzbriketts aus einer Reihe von Holzpartikeln zusammensetzen. Dabei ist es möglich, verschiedene Holzarten miteinander zu kombinieren. Zur Herstellung von Hartholzbriketts werden überwiegend Holzspäne von Harthölzern wie Esche oder Eiche brikettiert, wodurch der Heizwert optimiert wird.

Was sind die Vorteile von Pellets gegenüber herkömmlicher Heizmethoden?

Die beiden wohl besten Vorteile von Holzpellets gegenüber Heizöl oder Gas sind platzsparend und preisgünstig. Auf Grund ihrer praktischen Verpackung lassen sich die Pellets einfach in die Nähe der Heizung stellen. Darüber hinaus sind Pellets auch viel günstiger als Öl oder Gas. Die Preise liegen im Bereich 220 Euro.

Gegenüber dem herkömmlichen Brennholz bieten Holzpellets den Vorteil, dass diese nicht erst zum Trocknen gelagert werden müssen. Die Restfeuchtigkeit liegt zwischen 7 und 9 Prozent, sodass einem sofortigen Verwenden der Pellets nichts im Wege steht. Ganz nebenbei hat man zudem auch weniger Rauch und Ruß beim Heizen.

Wie verwende ich Anfeuerholz oben?

Die zweite Technik bezeichnet die Verwendung des Anfeuerholzes von oben. Wie bereits zuvor erwähnt wird Brennholz geschichtet, aber ähnlich einem Lagerfeuer. Nebeneinander werden die Scheite Brennholz gelegt und das Anfeuerholz in zwei Schichten überkreuz auf die Scheite geschichtet. Darauf kann noch ein Anzündwürfel gelegt werden. Anders als bei der vorherigen Methode beginnt die Phase des Anzündens nun sehr langsam und benötigt deutlich mehr Zeit. Nach erst 20 Minuten beginnt die Abbrand Phase, da nun erst das Brennholz Feuer fängt. Ab diesem Zeitpunkt brennt es auch hier nun gleichmäßig und verströmt im Kamin eine schöne Wärme.

Wie verwende ich Anfeuerholz unten?

Wer sich auf die Suche nach Anfeuerholz begibt, wird in der virtuellen Welt auf zahlreiche Angebote stoßen. Vielfache Methoden der Verwendung von Anfeuerholz sind ebenfalls zu finden. Dabei werden zwei Methoden als grundlegende Techniken empfohlen, um ein Feuer zu entfachen. Empfohlen wird stets, das Anfeuerholz von oben oder auch von unten anzubrennen. Dabei ist es jedoch damit allein nicht getan. Ebenso bedeutsam ist auch, wie das Holz zuvor geschichtet wurde. Ein kleines Anfeuerholz ist dabei unerlässlich, zündet es doch schnell und effizient die Feuerstelle an.

Um ein Feuer mit Anfeuerholz zu entfachen, sollte es „tippiförmig“ geschichtet werden. In gleicher Weise wird das Brennholz ebenfalls darauf geschichtet, so dass es wie eine Pyramide wirkt. Zusätzlich kann ein Anzündwürfel unter das Anfeuerholz gelegt und angezündet werden. Das so geschichtete Holz entzündet sich sehr schnell und ist für einen Kamin gut geeignet. Die gesamte Anzündphase dauert vier Minuten und 30 Sekunden, wobei schon nach vier Minuten 45 Sekunden die großen Holzscheite zu feuern beginnen. Damit startet die eigentliche Abbrand Phase und das Feuer brennt schön gleichmäßig.

Wie zünde ich Kaminholz richtig an?

Anzünden von Kaminholz

Vor dem Anzünden schichtet man in den anzufeuernden Ofen zuerst leicht entflammbares trockenes holzreiches Zeitungspapier und darauf locker geschichtete Reste von Wellpappe oder gleich feines trockenes Spanholz oder Hackgut. Als gleichwertige Zündhilfe findet auch wachsgetränkte Holzwolle Verwendung. Durch die Verwendung des leicht brennbaren Papiers genügt die Flamme eines Streichholzes zum Anzünden. Auf Grund der schlechten Wärmeleitfähigkeit des Holzes – verbunden mit dem dadurch schnellen Erreichen des Flammpunktes des Holzes bzw. ausgasender Holzbestandsteile (Terpene bei Nadelholz, ätherische Öle bei Birken- oder Buchenholz, Wachsdampf bei Zündhilfen) – entzünden sich die Spanhölzer schnell und setzen in der Folge gröbere Scheithölzer in Brand.

Wenn es um Heizkessel für Zentralheizungen geht, die noch nicht als so genannte Holzvergaserkessel funktionieren (das sind jedoch auslaufende Modelle, da sie von öffentlichen Förderungen z. B. KfW und Bafa ausgeschlossen sind und auch im Bestand zunehmend durch die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV) Probleme bekommen), wäre nachfolgende Anheizvariante richtiger anstatt einen Ofen mit Holz voll zu schichten und ihn dann von unten anzustecken. Jedoch bleibt hier das Dilemma, dass nach dem Anheizen die nachfolgende Füllung notgedrungen obenauf kommt und dann das Problem wieder entsteht. Also besser einen Holzvergaser-Ofen/Kessel betreiben.

Werden die Scheithölzer oben auf die Zündhilfe geschichtet, kommt es zu einem oberen Abbrand, bei dem aus dem Scheitholz ausgasende Holzbestandteile vor dem Durchzünden dieser Rauchgase unverbrannt den Schornstein verlassen. Wird das Feuer auf den dicken Scheithölzern entfacht, dann werden deren ausgasende flüchtigen Verbindungen durch die Brandzone geleitet, was einem unteren Abbrand gleichkommt. Dabei wird der Brennstoff effizienter genutzt. Beim Verbrennen von feuchtem Holz kondensieren diese flüchtigen Stoffe vereint mit dem ausgasenden Wasserdampf oder Wassernebel und werden zusammen mit Rußteilchen als Qualm wahrgenommen.

Wie wird Holz richtig gelagert?

–          Luftdurchlässig

–          Trocken, auch vor Staunässe im Keller zu schützen

–          Bedenken, dass Holz vergraut wenn es dem Sonnenlicht, was aber dem Heizwert nicht beeinflusst